Sonntag, 28. April 2013

Vom Wochenende und Entwicklungsschüben.

Die Mamas in Elternzeit geben mir sicher recht. Wochenende fühlt sich nicht mehr wie Wochenende an. Jeder Tag ähnelt dem anderen. Ich musste mich erst dran gewöhnen, auch mal abzuschalten. Es zu genießen, dass Wochenende auch gleich mehr Entlastung bedeutet.

Denn Wochenende sind "Papa-Paul-Tage". Seit ich nicht mehr stille, ist mein Männer-Gespann noch stärker zusammen gewachsen. Wenn Paul seinen Papa sieht, strampeln die kleinen Speckbeinchen vor Aufregung und es wird direkt ganz viel gebrabbelt. Ich als Mama bin dann erstmal abgeschrieben und darf mich mit anderen Dingen beschäftigen und das ist auch gut so.

Auf die zwei Tage zu Dritt habe ich mich sehr gefreut. Mein kleiner Schatz befindet sich zur Zeit in einer "Wenn du dich entfernst, brülle ich panisch und laufe binnen Sekunden rot an" Phase. Diese Abschnitte sind ziemlich anstrengend und verlangen starke Nerven. Den Haushalt bewältigen, unmöglich. Sich einen Kaffe machen, nur mit Baby auf dem Arm. Die Toilette besuchen, nur wenn Mittagsschlaf angesagt ist.

Es ist also nicht verwunderlich, dass ich an solchen Tagen oft noch bis Mittags in meinem Schlafdress stecke und von einem leckeren Mittagssnack träume.

Mein Motto an solchen Schubtagen: "Nach einer schlechten Phase, kommt eine bessere Phase."
Ich freue mich drauf und bin gespannt, was mein kleiner Räuber dann wieder neues gelernt hat.

Hier ein paar Eindrücke vom Wochenende:


Kleines Trauben Frühstück.


Turnübungen auf dem Spielteppich.


Zeit für mich - mit der alten Brigitte MOM und einem Vanille-Zimt Latte Macchiato.


Smalltalk mit dem Kasperle halten.


Den Großeinkauf im Mei Tai verbracht.


Oma & Opa besucht und zur Freude von Paul den Kamin angemacht.


Das Grüffelchen wurde ganz fest in unser Herz geschlossen.

Ich wünsche euch einen tollen Start in die Woche!

Liebe Grüße,

Laura

Kommentare:

  1. So viele schoene Bilder von Euch! Das mit den Schueben ist wirklich immer heftig :-( Bei uns war das erste halbe Jahr eigentlich nur ein einziger Schub, zumindest hat es sich so angefuehlt. Lucas wollte nur auf den Arm, er hat nie mal alleine auf dem Boden gelegt und gespielt. Selbst wenn Sophia bei ihm war hat es nur 5min gedauert und er wollte wieder auf den Arm. Die Zeit war echt ganz, ganz schlimm. Da er ja keine Flasche genommen hat/nimmt, konnte ich ihn nicht mal einen halben Tag bei der Oma lassen um auszuspannen. Nach 2 Stunden musste ich wieder da sein. Seit er mobiler geworden ist, ist es schon sehr besser geworden. Aber er ist immer noch das totale Mamakind. Mit Papa konnte er als Baby gar nichts anfangen :-( das war sehr hart fuer meinen Mann und ich glaube das er Lucas (im Moment) nicht so viel liebt wie Sophia. Ich freue mich schon auf das 2. Lebensjahr von dem Kleinen und hoffe das alles ein wenig leichter wird und Lucas und sein Papa ein besseres Verhaeltnis bekommen.

    So, jetzt hab ich genug geschrieben von uns ;-)
    Ich wuensche Euch einen schoenen Wochenstart,
    liebe Gruesse
    Katja

    P.S. Ist der PJ auf dem letzten Bild von Smafolk?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hi Katja.

      Ohje. Das mit den ersten 6 Monaten kommt mir bekannt vor. Auch jetzt kann Paul sich nicht für eine längere Zeit selber beschäftigen. Ich freue mich schon, wenn er mit dem Krabbeln beginnt. Dann kann er mir in der Wohnung folgen und ist bestimmt glücklich! :)

      Wie war das denn bei Sophia? Habe bis jetzt immer gehofft, dass es beim 2. Kind besser wird! Weil Paul total fasziniert von anderen Kindern ist und es da auch mal länger auf dem Boden aushält.

      Das Verhältnis von Lucas und seinem Papa wird sich bestimmt bessern. Wie oft stillst du ihn noch?

      Liebe Grüße,
      Laura

      PS: Ja das ist ein Overall von Smafolk denn ich als PJ nutze ;)

      Löschen
    2. In unserem Fall war das erste Kind wohl einfacher :-) Sophia hatte die ersten 3 Monate Anpassungsschwierigkeiten und auch Koliken, aber danach war sie das gluecklichste Baby ueberhaupt. Sie hat sich auch ganz lange alleine beschäftigt, und das macht sie auch heute noch.
      Mit dem Stillen ist alles beim Alten. Flasche klappt ueberhaupt nicht :-( werd jetzt einfach mal so weitermachen, und hoffen das er sich bis September selbst abgestillt hat. Anfang Juni gehen wir auch eine Hochzeit, mal schauen wie es da abends/nachts klappt. Hab meiner Mama gesagt wenn es nicht geht, soll sie ihn halt bringen, aber nicht vor 24 Uhr, hehe. Ich kann mir halt nicht vorstellen das er noch so viel Hunger hat, er isst abends manchmal mehr als Sophia. Also mal schauen, ich werde berichten!

      Löschen
  2. Oh! Entwicklungsschübe...ich kann auch ein Lied davon singen. Den Nachwuchs habe ich in der Zeit immer in die Manduca gepackt, um wenigstens den Staubsauger ein bißchen schwingen zu können. Auf die Toilette wurde er einfach mitgenommen oder bei Papa geparkt.
    Mittlerweile weiß ich, daß es wirklich besser wird. :) Ich wünsche dir viel Durchhaltevermögen. Du schaffst das! :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hey Jessica.

      Danke für deine lieben Worte! Zum Glück überwiegen die tollen Tage :) So ein Schub ist ja nach 5 Tagen meistens überstanden. Paul saß auch schon oft im Mei Tai während ich versucht habe zu putzen. Echt eine super Option!

      Lieben Gruß,

      Laura

      Löschen
  3. Hallo Laura,
    bei uns ist diese Phase schon etwas länger her (eigentlich schon viel zu lange *wehmut*)
    Ich kann versichern: 1. ES wird besser, aber 2. verlagert es sich eigentlich nur um - auf andere "Problemchen".
    Aber es stimmt schon: Wenn du zu den Müttern gehörst, die das Wimmern oder Geschrei sich und/oder dem Kind nicht zumuten wollen bzw können hilft es, die Kleinen, mehr oder weniger einfach, immer dabei zu haben.
    Wenn Paul dann krabbeln kann wird zwar nicht mehr seine Unzufriedenheit dein "Problem" sein, dafür wirst du damit zu tun haben ihn vor sich und seinen Ideen, die er durch das Krabbeln bekommt, zu schützen.
    Es ist teilweise eine sehr harte Zeit, aber mir haben meist, so wie dir auch, positive Mantras geholfen. Dass dein Kind gesund ist und er sich prima entwickelt und es einfach in seiner Natur liegt und es ein so schönes Kompliment ist und eine, wenn auch eigensinnige Liebeserklärung an dich, das er bei seiner wunderbaren Mama sein möchte. Durch zuschauen, analysieren und nachahmen lernt es sich eben am besten.


    Kopf hoch, Fanny (kaktusdame bei Instagram)


    Ps: Wirklich entspannter wurde es bei uns tatsächlich erst, als sie mit etwa zwei Jahren zu sprechen begann und wir uns wirklich "verstehen" konnten.

    AntwortenLöschen
  4. Liebe Fanny.

    Ich freu mich sehr über deinen Beitrag! Du hast recht, wenn der kleine Wurm dann das Krabbeln für sich entdeckt und anfängt sich hochzuziehen wird es auf eine andere Art wieder wuselig. Aber trotzdem freue ich mich drauf.

    Ganz liebe Grüße,

    Laura

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über Fragen, Anregungen und liebe Worte. ♥